Funktionen
Alles, was Lumenkorn tut, passiert auf deinem Rechner. Die KI-Funktionen sind optional und arbeiten offline, sobald die Modelle geladen sind.
Bibliothek
- Ordner werden dort gelesen, wo sie liegen. Nichts wird kopiert oder verschoben, außer du importierst von einer Speicherkarte.
- Der Import von der Speicherkarte sortiert in Datumsordner (
2025\2025.10.03_Anlass), benennt nach Aufnahmezeit und prüft jede Kopie Byte für Byte, bevor die Karte geleert werden kann. Eine falsch gestellte Kamerauhr lässt sich dabei korrigieren. - Neue, geänderte, umbenannte und verschobene Dateien werden automatisch erkannt. Verschobene Dateien erkennt Lumenkorn am Inhalt, Bewertungen, Schlagworte und Bearbeitungen bleiben also beim Foto.
- Projekte fassen beliebig viele Ordner zusammen, auch über mehrere Laufwerke.
- Sterne, Markierungen, Schlagworte und eine Suche über Dateinamen, Ordner, Kamera, Objektiv, Schlagworte, Personen und Orte.
- Aussortieren: mit einer Taste ablehnen und weiter, danach alle abgelehnten Fotos in einem Schritt in den Papierkorb.
- Bis zu 12 Fotos nebeneinander vergleichen, mit gemeinsamem Zoom.
- JPEG, PNG, TIFF, WebP, OpenEXR und RAW-Dateien von Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Panasonic, OM System, Pentax, DNG und weiteren.
Entwickeln
RAW-Dateien werden nach dem szenenbezogenen Ablauf von darktable entwickelt, übertragen nach Rust: Lichterrekonstruktion, Demosaicing, Farbkalibrierung und Sigmoid-Tonwertabbildung. Jede Bearbeitung ist ein kleiner Satz Einstellungen; die Originaldatei bleibt unverändert.
- Weißabgleich, Belichtung, Kontrast, Lichter, Tiefen, Weiß, Schwarz, Klarheit, Dunst entfernen, Dynamik, Sättigung und Schärfen.
- HSL für acht Farbbereiche mit Pipette, Color Grading mit Farbrädern und eine Gradationskurve für RGB und jeden Kanal.
- Schwarzweiß mit eigener Graumischung.
- Objektivkorrektur für Verzeichnung, Farbsäume und Vignettierung, aus den Daten der Kamera oder aus Lensfun-Profilen für rund 1.500 Objektive.
- Zuschneiden, Drehen und Ausrichten mit automatischer Horizonterkennung.
- Lokale Anpassungen: Verläufe, Pinsel, Farbbereich und KI-Masken.
- Verlauf mit Rückgängig, Schnappschüsse und Einstellungen auf viele Fotos übertragen.
- Export als JPEG, 16-Bit-TIFF oder PNG.
- Die ganze Verarbeitung läuft auch auf der Grafikkarte (DirectX 12 oder Vulkan), die Regler reagieren also sofort. Ohne passende Grafikkarte übernimmt der Prozessor.

Auto nach deinem Stil
Auto stellt die Tonwertregler auf ein ausgewogenes Ergebnis. Mit der Zeit lernt es, wie deine eigenen Bearbeitungen von seinen Vorschlägen abweichen, getrennt nach Kamera und nach RAW und JPEG:
- Ab etwa 10 bis 20 Bearbeitungen je Kamera: eine feste Anpassung, etwa „Schwarz −12“.
- Ab etwa 50: abhängig davon, wie hell das Foto ist.
- Ab etwa 300: anhand von Fotos mit ähnlichem Motiv.
Ein Regler wird nur angepasst, wenn Auto damit nachweislich näher an deine Ergebnisse kommt. Was gelernt ist, lässt sich in den Einstellungen ansehen, ausschalten oder zurücksetzen, und es verlässt nie deinen Rechner.
KI
Alle KI-Funktionen nutzen offene Modelle, die einmal auf Wunsch geladen werden und dann offline auf dem Prozessor oder der Grafikkarte laufen (AMD, NVIDIA und Intel). Alles andere in Lumenkorn funktioniert auch ohne sie.
Masken
Masken für das Hauptmotiv, den Himmel, Personen (ganz oder Teile wie Haare, Augen, Lippen oder Haut), Tiere und jedes Objekt, das du anklickst. Masken lassen sich addieren und voneinander abziehen.
Rauschreduzierung

Entfernt Rauschen und erhält feine Details wie Federn. Farbrauschen bekommt einen eigenen Durchgang. Die KI-Reparatur entfernt Staubflecken, Stromleitungen, Schilder oder Personen.
Schlagworte und Inhaltssuche
Lumenkorn schlägt Schlagworte für Ort, Motiv, Licht, Wetter und Stil vor und findet Fotos nach ihrem Inhalt: Gib „Berge“ ein, und du bekommst Berge, auch wenn sie niemand verschlagwortet hat.
Personen
Gesichter werden im Hintergrund gefunden und gruppiert. Sobald du ein paar benannt hast, schlägt Lumenkorn Namen für die übrigen vor, und du kannst Personen in eigene Gruppen wie Familie und Freunde sortieren.
Karte
- Zeigt die Fotos des aktuellen Ordners, Projekts oder der Suche auf einer OpenStreetMap-Karte.
- GPS-Daten von Kamera oder Handy werden automatisch gelesen. Fotos ohne Ort bekommen einen per Suche, durch Ziehen auf die Karte oder von einem Handyfoto, das ein paar Minuten früher entstanden ist.
- Jeder Ort bekommt einen Ortsnamen, und die Suche findet ihn.
- Die Karte ist die einzige Funktion, die das Internet braucht, und lässt sich ganz abschalten (siehe Datenschutz).
Fotoalbum
Macht aus einem Projekt oder Ordner ein Fotobuch. Wähle ein Thema (Reise, Hochzeit, Familie, Natur und mehr, oder beschreibe ein eigenes), ein Format und die Zahl der Fotos.
- Lumenkorn wählt scharfe, gut belichtete Fotos, zählt Serien und fast gleiche Aufnahmen nur einmal (außer es sind andere Personen darauf) und nimmt deine Fotos mit 4 und 5 Sternen immer auf.
- Die Seiten werden in zeitlicher Reihenfolge gefüllt, jeweils mit der Anordnung, die am wenigsten beschneidet.
- Datum und Ort stehen dort, wo ein neuer Tag oder Ort beginnt. Eigene Texte kannst du überall einfügen.
- Eine Kartenseite zeigt auf Wunsch die bereisten Länder und eine Stecknadel für jeden Ort, mit Städten, Bergen, Flüssen und Seen. Sie ist eingebaut und braucht kein Internet.
- Fotos tauschen, verschieben und herausnehmen, Anordnungen wechseln, dann ein druckfertiges PDF (300 dpi, mit Beschnittzugabe) und jede Seite als JPG speichern.
Weiteres
- HDR, Panorama und Focus Stacking aus mehreren Fotos, auch aus der Hand. Das Ergebnis ist eine 16-Bit-Datei, die du wie ein RAW entwickelst.
- Tastenkürzel für fast alles, und du kannst sie ändern.
- KI-Agenten wie Claude oder ChatGPT können Lumenkorn über eine eingebaute MCP-Schnittstelle bedienen, wenn du sie einschaltest. Sie können suchen, bewerten, entwickeln und exportieren, aber nie löschen.
- Updates werden in der App angeboten und per Signatur geprüft.
- Oberfläche auf Deutsch und Englisch.
Die ausführliche Beschreibung auf GitHub erklärt jede Funktion und wie sie im Inneren arbeitet.